Morgen Post

Wann ist ein Zufall nicht vorhersehbar?

Veröffentlicht

Ein Zufall muss immer nicht vorhersehbar sein!

Mit dieser einfachen Überschrift wäre der Inhalt des Artikels eigentlich schon fertig beschrieben.

Aber natürlich fängt die Geschichte jetzt erst richtig an. 😉

Es gibt einen sehr interessanten Artikel über mathematische Zahlenräume den Ihr hier (FAZ – ‘Von natürlich bis hyperkomplex ‘) findet und lesen solltet, damit Ihr im Verlauf des folgenden Texts, mit den passenden Denkwerkzeugen ausgerüstet seit. Er ist relativ einfach gehalten und zeugt von einem Menschen, der sich wirklich Zeit genommen hat.

In diesem Artikel wird beschrieben, dass Zahlenräume etwas über die Strukturierung der Zahlen aussagen.

 

Je größer der Zahlenraum, desto größer die Unstrukturiertheit.

Dies ist logisch betrachtet, auch Sinn ergebend. Je mehr Zahlen wir zulassen, desto mehr Varianz wird eingeschlossen. Denn Zahlen können auch als Beschreibung von bestimmten Zuständen interpretiert werden. Z.B. gibt es einen Apfel, der als Zustand ‘1 Apfel’ dargestellt wird. Dieser Zustand beschreibt die Existenz von einem Apfel. Klompexe Zahlen beschreiben laut dem Artikel, eine Drehung im zweidimensionalen Raum, die noch mehr Eigenschaften des Apfels ermöglichen.

Doch was können wir damit anfangen?

Hier stellen WIR uns nun die entscheidende Frage:

Gibt es einen Zahlenraum, der keine unendliche Dimension hat und alle Zustände im Universum beschreibt?

Lautet die Antwort ‘Ja’, gibt es keinen Zufall im Universum, sondern man erkennt im Moment lediglich die Grundstruktur nicht. Wir könnten alles mit einem beschränktem Zahlenraum beschreiben und es gäbe eine Vorschrift zum Berechnen aller Zuständen. Das heißt, der Zufall ist nicht mehr nicht vorhersehbar.

Hieße die Antwort ‘Nein’, müsste noch weiter erörtert werden ob es deshalb einen Zufall gibt, da nicht automatisch von einer Symetrie ausgegangen werden kann.

Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail